Schwarzer Tee

Der schwarze Tee wird aus derselben Teepflanze hergestellt, wie grüner Tee. Es gibt allerdings einen ganz wesentlichen Unterschied in der Herstellung. Nach dem Welken werden die Blätter direkt gerollt, ohne sie vorher zu erhitzen. Dadurch werden die Oberflächen der Blätter aufgebrochen und der Zellsaft tritt aus. In feuchter, warmer Luft beginnt nur ein Oxidationsprozess, der dem schwarzen Tee sein typisches Aroma verleiht. Früher hat man diesen Oxidationsprozess auch als Fermentation bezeichnet. Nach drei bis fünf Stunden wird der Oxidationsprozess gestoppt. Der Zeitpunkt der Beendigung ist entscheidend für Geruch und Farbe des schwarzen Tees.

Schwarzer Tee wird in fast allen Teeanbauregionen der Welt hergestellt. Berühmt sind zum Beispiel indische Tees aus Assam oder Darjeeling und chinesische Schwarztees aus Yunnan. Der schwarze Tee wird in China übrigens als „Roter Tee“ bezeichnet. Berühmt ist auch der Keemun Tee aus der Provinz Anhui.

Im Gegensatz zu grünem Tee enthält schwarzer Tee nur einen geringen Anteil an Catechinen, die während der Oxidation in Theaflanine verwandelt werden.

Schwarze Tees werden beispielsweise in Großbritannien, aber auch in Ostfriesland bevorzugt.

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